Bist du erst am Beginn deines Studiums, aber schon verwirrt von all den Fachbegriffen? Wir möchten dir helfen, ein wenig Klarheit zu erlangen. Im Laufe deines Studiums wirst du verschiedene Arten von Lehrveranstaltungen machen. Ein Teil davon sind Seminare. Seminare sind meist in in Pro-, Haupt-, oder Oberseminare eingeteilt.

Proseminar: eine Lehrveranstaltung wie jede andere?

Das Proseminar ist eine Lehrveranstaltung im Grundstudium, also in den Basismodulen deines Bachelorstudiums. Hauptseminare besuchst du in weiterer Folge in Aufbaumodulen, während das Oberseminar meistens erst im Masterstudium besucht wird. Das Proseminar schließt oft mit einer schriftlichen Proseminararbeit ab. Im Unterschied zu einem Grundkurs werden Themen im Proseminar stärker eingegrenzt und tiefer behandelt.

Mitarbeit steht im Mittelpunkt

Im Proseminar wird eine aktive Mitarbeit vorausgesetzt, während das in manchen anderen Lehrveranstaltungen, wie zum Beispiel Vorlesungen, nicht der Fall ist. Im Mittelpunkt steht die Vertiefung von Lerninhalten, dabei werden zum Beispiel Referate gehalten, Diskussionen geführt, und schriftliche Aufgaben verarbeitet. Die Erstellung der Abschlussarbeit erfordert ein eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und ist somit ein erster Schritt in die Forschung.

Länder- und fachspezifische Bedeutung

An dieser Stelle möchten wir auch anmerken, dass Proseminare in verschiedenen Ländern (Deutschland 🇩🇪, Österreich 🇦🇹, Schweiz 🇨🇭), sowie verschiedenen Bereichen (z.B. in der Juristenausbildung), eine unterschiedliche Bedeutung haben können. So bieten Proseminare in der Juristenausbildung die Möglichkeit, sich in Rechtsgebiete zu vertiefen, die im Rahmen des Schwerpunkt- und Vertiefungsstudiums erlernt wurden.

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