Eine systematische Literaturrecherche und Auswertung der Literatur gehört zum Verfassen jeder wissenschaftlichen Arbeit dazu. Diese muss allerdings gut organisiert sein, denn die Literatur bildet die Basis deiner Arbeit und bringt sie in einen wissenschaftlich relevanten Kontext.

In diesem Blogpost findest du hilfreiche Tipps, wie du deine Literaturrecherche beginnst und durchführst, um rasch und erfolgreich ans Ziel zu kommen.

1. Definiere deine Forschungsfrage

Dein allererster Schritt, um Literatursuche betreiben zu können, ist eine Forschungsfrage für deine Bachelor- oder Masterarbeit zu definieren. Diese solltest du so weit als möglich eingrenzen, damit du weißt, wonach du suchen sollst.

Es ist auch empfehlenswert, bereits während der Themenwahl die vorhandene Literatur zu recherchieren, damit du weißt, ob es zu deinem Thema überhaupt gute Literatur gibt.

2. Plane dein Thema und deine Literatursuche

Schon während der Themenauswahl und Formulierung der Forschungsfrage mit der Literatursuche zu beginnen hilft dir auch dabei, deine Arbeit zu gliedern und in entsprechende Themenblöcke teilen zu können.

Ein Fehler, der immer wieder passiert ist, dass zu viel Literatur gesammelt wird! 🤔 Das wiederum kann dich bei der Themenwahl verwirren, und es dir schwieriger machen, die wichtigen Aspekte herauszuarbeiten. Daher ist es wichtig, von Anfang an systematisch vorzugehen.

3. Deine ersten Schritte bei der Literatursuche

Falls es Literaturempfehlungen deiner Betreuer/innen gibt, dann lies diese zuerst. Ansonsten beginne deine Literatursuche mit allgemeineren Büchern zu deinem Thema, und werde dann immer spezieller. Verwende Fachliteratur, denn populärwissenschaftliche Texte eignen sich nicht zur Untermauerung deiner Argumente. Auch wird die Qualität der Texte, die du herangezogen hast, in die Bewertung deiner Arbeit fließen.

Es ist vor allem in der ersten Recherche-Zeit oft sinnvoll, jeweils nur Ausschnitte aus bestimmten Werken zu lesen, um Zeit zu sparen. Das gilt vor allem für kürzere Arbeiten, wie Seminararbeiten, bei denen weniger Zeit zur Verfügung steht. Sieh dir zuerst die Gliederung an, lies dann den Abstract, die Einleitung und das Fazit. Wenn der Text nach dieser ersten Analyse gut zu deinem Thema passt, dann kannst du dich weiter vertiefen.

Hilfreich kann auch sein, ein paar Schlagwörter zu definieren, die kurz und prägnant die wesentlichen Inhalte deiner Forschung beschreiben. Nach diesen Schlagwörtern kannst du dann die Literatur durchforschen.

Wichtig ist auch, vor allem bei der ersten Literaturrecherche, auf das Erscheinungsdatum der Literatur zu achten. Je aktueller die Literatur ist, desto näher ist sie am derzeitigen Forschungsstand zu deinem Thema dran. Wenn du dich schon etwas eingelesen hast, können auch ältere Werke einen wertvollen Beitrag zu deiner Arbeit leisten.

4. Nutze unterschiedliche Datenbanken

Den Großteil deiner Literatursuche wirst du wahrscheinlich über den Online-Katalog deiner Universitätsbibliothek (OPAC) machen. Den findest du am besten, wenn du den Begriff "OPAC" gemeinsam mit dem Namen der Uni oder Bibliothek eingibst, z.B. der Online-Katalog der TU München. Weiters kannst du verschiedene Datenbanken durchforsten, und auch eine Internetrecherche (z.B. über Google Scholar) kann dir weiterhelfen. Auf jeden Fall darfst du auch deine/n Betreuer/in um Rat fragen.

Such nach den Schlagwörtern zu deinem Thema, die du dir überlegt hast, und variiere in den Wörtern, um möglichst viele Ergebnisse zu bekommen.

5. Dokumentiere deine Literatursuche

Wenn du eine gute Quelle gefunden hast, vergiss nicht sie zu dokumentieren. Am besten machst du das gleich in der richtigen Zitierweise deiner Uni (auch hier können Betreuer/innen helfen, wenn du noch nicht weißt, welche Zitierweise auf deiner Uni angewendet wird). Mit BibGuru kannst du all deine Quellen direkt in der richtigen Zitierweise abspeichern.

Dokumentiere auch interessante Zitate, die du verwenden möchtest, gleich mit der richtigen Seitenzahl, damit du sie später nicht noch einmal heraussuchen musst.

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